Worin besteht Kreativität?

In einem längeren Aufsatz (24 Seiten) aus dem Jahr 2017 beschäftigte ich mich mit der Frage nach dem Wesen der Kreativität. Wie kann man zu einer Definition dieses Begriffs vorstoßen? Was ist das Geheimnisvolle und Geniale an der Kreativität?

Hier stelle ich nur einen kurzen Auszug ein, um einen Vorgeschmack auf den Text zu geben:

Kreativität ist das Schmieröl flexiblen Denkens. Sie ist die größte Kraft des Menschen. Sie bringt allen Fortschritt und alle Veränderung ist unabänderlich mit ihr verknüpft. Sie ist eine hohe Kunst und ein schweres Gewerbe. Sie ist aber auch ein Gegengift zur Macht. Kreativität entwaffnet durch ihr zerstörerisches Wesen dem Alten gegenüber. Sie deckt seinen Mangel auf und erkennt daher keine Autorität außer die der Zeit an. Sie verbreitet Angst und Schrecken bei jenen, die sich im Gewohnten gemütlich eingerichtet haben. Durch ihr antiautoritäres Wesen hat sie etwas Aufbrechendes, Nivellierendes. Wer eine kreative Leistung erbringt, entscheidet sich nicht durch Status oder Geburt. Nur das Können zählt und nur die Besten können sich an der Spitze kreativer Wettbewerbe behaupten. Das Gegenteil von Kreativität ist die Erstarrung, der Tod des Denkens. Eine Kultur der Kreativlosigkeit wäre eine Kultur der Totenstille und der erdrückenden Schönheit des Vergangenen.

Wer sich in dieses Thema genauer einlesen möchte, kann sich meinen Aufsatz über die Plattform „Research-Gate“ kostenfrei herunterladen: KREATIVITÄT

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