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Was ich gegen die Linken habe

Ein Beitrag von Helmut Krebs

„Was hast du eigentlich gegen die Linken?“ In dieser Frage einer Freundin schwangen die folgenden Überzeugungen mit: Sind sie nicht die Interessenvertreter der Armen und Machtlosen? Haben sie nicht den Wohlstand der Arbeiterklasse gegen das Kapital erzwungen? Sind sie nicht ein Garant für Demokratie, Frieden und Freiheit?

Nein, dreimal nein. Das linke Gedankengut, das seinen Ursprung in Rousseau und den Jakobinern hat, ist nicht nur den explizit sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Parteien eingeschrieben. Es dominiert den intellektuellen Mainstream. Der Sozialismus in seiner historischen Gestalt ging mit dem Fall der Sowjetunion und seiner Satellitenstaaten unter.

Die heutige Linke hält dennoch in ideologischer Verbohrtheit an ihren alten Ideen fest, glaubt aber, dass diese nichts mit der Realität der untergegangenen sozialistischen Diktaturen zu tun haben. Das trägt zur Trübung des Begriffs bei. Es gibt auch Versuche, die Gedankenwelten des Sozialismus und Liberalismus zusammen zu führen, was dann einen linken Liberalismus oder einen liberalen Sozialdemokratismus begründen soll, einen demokratischen Sozialismus, also einen Widerspruch in sich. Welch ein Chaos, welche Unklarheiten! Dabei ist es ganz einfach. Linke wollen den Sozialismus.

Die Linke ist nicht die Interessenvertretung der Armen und Machtlosen. Sie ist Teil der Herrschenden in den westlichen Ländern, während die Armen und Machtlosen in den Entwicklungsländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens leben.

Die Linke hat nicht den Wohlstand der Arbeiter gegen das Kapital erzwungen, sondern der Kapitalismus hat als effektivste Wohlstandsmaschine die Produktivität immer weiter gehoben und über die Mechanismen der Waren- und Arbeitsmärkte der Arbeiterklasse den daraus resultierenden Wohlstand zugeführt.

Die Linke ist nicht Garant für Demokratie, Frieden und Freiheit. Nirgends wurden brutalere Diktaturen geschaffen, als in den sozialistischen Ländern. Die kommunistische Weltbewegung zettelte unzählige Kriege und Bürgerkriege an, während die Linke bis weit in die Sozialdemokratie hinein sich regelmäßig mit den marxistischen Schurken (Stalin, Mao, Ho Chi-Minh, Pol Pot, Castro, den Sandinisten usw.) solidarisch zeigte, wo sie nicht sogar Bündnisse einging wie in Chile.

Und Freiheit ist das, was wir im Kampf gegen den Sozialismus verteidigen, wir, die liberal gesinnte Welt. Wenn sich wohlwollende Menschen, die sich als Linke verstehen, für Freiheit, Frieden und Demokratie stark machen, verfolgen sie in Wahrheit keine linken, sondern liberale Ziele.

Um zu begreifen, warum linke Politik zu Unfreiheit, Gewalt und Unterdrückung tendiert, müssen wir tiefer bohren. In der Tradition des Marxismus hängen die Linken einem naiven Szientismus und Historizismus an. Sie glauben, dass wissenschaftlichen Theorien ein absoluter Wahrheitsanspruch zukomme und dass wir den Gang der Geschichte vorhersehen können.

Sie glauben, dass der Marxismus wahr sei, mehr noch: Er sei im alleinigen Besitz der Wahrheit. In der Tradition Fichtes fallen für ihn Idee und Begriff zusammen, d.h. es gibt nur eine Antwort auf die Frage, wie sich die Ideale verwirklichen lassen, nämlich die Position der linken Partei.

Es gibt keinen Zweifel.

Es gibt keine Unsicherheit.

Es gibt den einen richtigen Weg zum Ziel.

Alles andere ist Irrtum, Dummheit und Feindschaft. Liberale bewahren sich stets einen Rest Zweifel an den eigenen Wahrheiten. In der Tradition Humes und Poppers sind für sie wissenschaftliche Theorien vergröberte Modelle der Wirklichkeit, die nur so lange als wahrscheinlich gelten dürfen, wie sie noch nicht falsifiziert wurden.

Darum sieht die Linke im Widerspruch den zu überwindenden Feind, während der Liberale Kritik als Chance willkommen heißt, Fehler zu entdecken und klüger zu werden. Linkes Denken ist dogmatisch und absolutistisch, liberales Denken ist pluralistisch und skeptisch.

Linke verstehen nichts von den basalen ökonomischen Tatsachen. Sie glauben, dass die Güter, die irgendwie produziert werden, verteilt werden müssten. Sie denken in Null-Summenspielen: Der Reichtum der einen gründe auf die Armut der anderen, mit anderen Worten auf Ausbeutung.

Sie wollen im Namen einer sozialen Gerechtigkeit zugunsten der Armen umverteilen. Daher ihr Antikapitalismus. Doch der Kapitalismus prosperiert aufgrund von Positiv-Summenspielen. Allein durch den Tausch vermehrt sich der Nutzen, denn getauscht wird nur, wenn beide Seiten einen Vorteil erzielen.

Der Tausch führt zur bedarfsgerechtesten Allokation der Güter. Kapitalismus erhöht die Arbeitsproduktivität durch Arbeitsteilung und Spezialisierung, wodurch die Ressourcen an Gütern und menschlicher Kraft optimal eingesetzt werden.

Auf den Märkten werden anhand der Preise die Informationen über die sich ständig ändernden Bedarfe an Gütern millionenfacher Art übermittelt. Durch den Einsatz von Kapital wird menschliche Arbeit mittels Kapitalgütern potenziert. Der Marktwirtschaft liegt als Fundament das Privateigentum zugrunde. Dieses ist zugleich das Kernstück der Rechtsgemeinschaft. Da gibt es nichts zu verteilen. Alle Güter sind Privateigentum.

Hier tauschen Individuen mittels freiwilliger Verträge. Dagegen ist die zentralistische Planwirtschaft ein bürokratisches Monster. Ohne Preisgrundlage dirigiert sie blind die Wirtschaft und erzeugt schwerwiegende Fehlallokationen. Die Folge ist, dass die Produktivität sinkt und Massenverarmung nach sich zieht. Die Bürokratie enteignet, gängelt, frustriert und diktiert. Es ist die ökonomische Gestalt der Despotie.

Linke verstehen nichts von der menschlichen Natur. In ihrer Utopie leben keine Menschen, sondern Engelswesen. Rousseau schmeichelte seinen Lesern, indem er postulierte, der Mensch sei von Natur aus gut und nur durch die ungerechten gesellschaftlichen Verhältnisse verdorben.

Wo immer Linke an der Macht sind, beginnen sie den neuen Menschen zu erziehen. Sie predigen Verzicht, versprechen dafür das große Glück in der Zukunft. Sie appellieren an den Idealismus und helfen mit „freiwilligen“ Arbeitskampagnen nach. Die hartnäckigen Widerständigen werden als Schädlinge identifiziert und eliminiert.

Wo der Sozialismus herrscht, lassen Gefängnisse, Folterhöllen und Vernichtungslager nicht lange auf sich warten. Ökonomen wissen, dass nur der Boden in Privatbesitz gedüngt und gepflegt wird. Die Allmende (der Dorfbesitz) verkommt. Liberale rechnen mit der Doppelnatur der Menschen, mit Gut und Böse.

Sie streben gesellschaftliche Verhältnisse an, in denen eigennütziges Streben sich zum Wohle aller entfaltet – über Tausch und Markt. Sie begünstigen individuelles Streben und schützen die Individualrechte, hegen gleichzeitig Aggression und Willkür durch Rechte ein.

„Noch nirgendwo wurde der echte Sozialismus verwirklicht. Er ist eine sehr gute Idee, die bisher aber an den Fehlern der sozialistischen Politiker gescheitert ist.“

Habe ich nicht eben gezeigt, dass Sozialismus eine sehr schlechte Idee ist? Zugegeben, von gemäßigten bis zu extremen Positionen ist es ein weites Spektrum. Es ist ein riesiger Unterschied zwischen Linken, die an der Macht sind und denen, die in liberalen Demokratien daran gehindert werden, die ganze Macht an sich zu reißen, weil die Demokratien durch Gewaltenteilung geschützt sind.

In den demokratischen Staaten hat sich daher die Linke einer Salamitaktik verschrieben und Kreide gefressen. Schrittweise sollen sozialistische Verhältnisse durch Reformen in friedlicher Weise hergestellt und vollendet werden. Vollendet inwiefern? Was also ist das Ziel des linken Sozialreformismus? Planwirtschaft oder Marktwirtschaft, Staatseigentum oder Privateigentum, Parteidiktatur oder Demokratie? Wenn Sozialdemokraten an die Macht kommen, werden Reformen eingeleitet, deren Perspektive Planwirtschaft, Staatseigentum und darum unvermeidlich Diktatur sind.

Was ich gegen Linke habe, ist in einem Satz zu beantworten. Ich habe etwas gegen Menschen, die mir mein Einkommen und Vermögen schmälern oder ganz wegnehmen wollen und mir vorschreiben, wie ich zu leben habe. Ich habe etwas gegen Menschen, die meine Freiheit in Frage stellen.

„Halt, das ist unfair. Wie kann man die schurkischen Kommunisten mit der ganzen Linken gleichsetzen?“

Das tue ich nicht. Allerdings ist unklar, ob die „demokratische“ Linke tatsächlich die Ziele aufgegeben hat, oder eben mit Hilfe der Salamitaktik an dieselben gelangen will. Aber auch diejenigen, die aufrichtig ihre ehemaligen Ziele fallen ließen, sind immer noch Linke in ihrer Art, politisch zu agieren. Wie sich im Innern einer grünen Nussschale die Furchen des Kern abbilden, bleibt in der ausgehöhlten Nuss der linken Strömung das sozialistische Relief bestehen.

Auch die kastrierte Linke versteht nichts von Ökonomie. Sie glaubt weiterhin an die Ungerechtigkeit von Einkommens- und Vermögensunterschieden. Sie verachten Reichtum, sehen in den Reichen ihre Gegner, sind bestrebt, die sozialen Unterschiede zu nivellieren. Eine veraltete Restindustrienation wie Deutschland braucht aber, um den Anschluss an die Highttech-Branchen zu schaffen, Kapital – sehr, sehr viel Kapital. In den USA legen Milliardäre ihre Vermögen in privaten Investmentgesellschaften an, die die geldhungrigen IT-Branchen aufbauen. In Deutschland sprechen Linke verächtlich von Heuschrecken.

Weiterhin glaubt die entkernte Linke daran, dass „Gesellschaft“ etwas ist, das konstruiert werden kann. Sie wollen sie gerechter, harmonischer, inklusiver, woker. Es ist aber unmöglich, Gesellschaft unter den Bedingungen einer offenen pluralistischen Gesellschaft zu „machen“, wie das Wetter zu beeinflussen. In beiden Fällen handelt es sich um ein sich selbst organisierendes polyzentrisches Makrosystem, das evolviert, viel zu komplex und eigensinnig, als dass es zentral gelenkt werden könnte.

Weiterhin glaubt die Linke an den Staat als Universalwerkzeug zur Schaffung der besseren Zukunft. Linke heben die Staatsquote, erhöhen die Steuern, treiben das Schwungrad der Umverteilung an, inflationieren die Währung, verschulden die öffentlichen Kassen.

Weiterhin glauben die Linken an das Dogma des Kulturalismus, das ist die oben erwähnte Kernidee Rousseaus. Sie leugnen die Natur des Menschen als eine mächtige begrenzende Konstante. Mit Furor stürzen sie sich auf die Welt der Information, auf das Bildungswesen und die Massenmedien, um weiterhin die Umerziehung der Menschen mittels Reformpädagogik, Förderprogrammen und Gesinnungsjournalismus voranzutreiben.

„Das Private ist politisch!“ Auch im kulturellen Bereich kennt die Linke keine Tabus zum Schutz des Individuums. Im Vollbesitz der endgültigen Wahrheit wissen sie, was ein gutes Leben ist. Und wenn die Trennung von politischer und privater Sphäre aufgehoben wird, wird die Politik moralisch. Linke Politik ist im Eigenverständnis das jeweils moralisch Gebotene.

Politische Gegner sind nicht einfach Konkurrenten im Interessenkampf, sie sind die Vertreter des Bösen. Daher werden sie persönlich angegriffen, ausgegrenzt und dämonisiert.

Liberale verteidigen die Privatsphäre gegen äußere Einmischung. Das Private ist privat, das Politische ist politisch.

Das Leben in Kleingemeinschaften wie Familie oder Dorf erfordert ein möglichst reibungsloses Miteinander mittels moralischer Regeln. Doch das gesellschaftliche Leben wird rational auf der Grundlage von Rechten eingerichtet. Moral hat in der Politik und der Wirtschaft nichts verloren. Hier geht es um das Aushandeln und Einhalten von Verträgen.

Das permanente Suchen und Entdecken von Gerechtigkeitslücken, kurz der Neid, ist die linke Genetik. „Leben und leben lassen“ lautet die liberale Maxime.

Noch immer hält die Linke ideologische Narrative des Sozialismus aufrecht wie das Märchen von der rechten Gefahr. Der Nationalsozialismus ist mausetot.

Die wenigen unbelehrbaren Restanhänger verstecken sich vor der Öffentlichkeit. Wo sich die Chance bietet, unterwandern sie nationalistische Parteien, aber können auch auf diesem Weg ihr Ziel nicht erreichen.

Sie werden sich nicht mehr erheben, solange die Erinnerung an die Gräuel der braunen Diktatur lebendig ist. Doch die Linken trommeln weiter für den „Kampf gegen Rechts“.

Angeblich sei der Schoß noch fruchtbar, aus dem das kroch (Brecht). In perfider Verdrehung lasten sie die Katastrophe des Nationalsozialismus dem Kapitalismus an, obwohl jener ebenso wie der italienische Faschismus aus dem selben Holz geschnitzt ist wie der Kommunismus, während der Kapitalismus durch die Nazis durch die Kammandowirtschaft (=Planwirtschaft) abgeschafft wurde.

Noch immer existieren die staatlichen Überreste in Kuba, Venezuela, Nicaragua und Nordkorea in klassischer Form sowie in China und Vietnam in Kombination mit dem Kapitalismus. Die letzten Staaten mit „rechten“ Diktatoren schafften – friedlich – den Übergang zu Demokratien in den 1970er- und 1980er-Jahren.

Die Todesopfer des Nationalsozialismus werden auf 25 Millionen geschätzt. Die des Kommunismus liegen bei 100 Millionen. In allen verbliebenen sozialistischen Staaten herrscht weiter Unterdrückung und Ermordung von Andersdenkenden. Der Kalte Krieg wird heute wieder von China geschürt.

Linke folgen der Idee, dass die Großgesellschaft kalt und unmenschlich ist, dass sie nach dem Modell der Familie wärmer und harmonischer gestaltet werden sollte. Das Gefühl rebelliert gegen den Verstand. Die Kritik bleibt jedoch larmoyant und unfruchtbar.

Noch niemand konnte eine funktionierende Alternative finden zum Markt, zum Geld, zu den Banken, also zu Zins und Kredit und zu Investoren und Profitstreben. Würde sich die angeblich kalte Großgesellschaft ihres rationalen Prinzips entledigen, landeten wir wieder in feudalistischen Verhältnissen, wo Macht persönlich ausgeübt wurde. An die Stelle der Herrschaft des Rechts träte die Herrschaft von Menschen über Menschen.

Haben die entkernten Linken ihre Aggressivität aufgegeben? Keineswegs. Die Zeiten des Terrors und Straßenkampfs ist nicht vorbei. Erst jüngst wurde eine 24-jährige Studentin, Lina E., verhaftet, der schwere Straftaten zur Last gelegt werden, unter anderem die Bildung einer kriminellen Vereinigung (aus politischen Motiven) und die Ausübung von roher Gewalt durch einen Mob gegen wehrlose Individuen.

Wie schon zu Marx Zeiten und früher kommt die Anstiftung zur Radikalisierung aus den Universitäten. Der linke Identitarismus speist sich aus dem Geist des neomarxistischen Strukturalismus (der in Frankreichs Universitäten unter anderem durch den Parteikommunisten Althusser ausgebrütet wurde).

In der Tradition des kollektivistischen Denkens verhaftet definiert er die Individuen als bloße Manifestationen einer Gruppe, Gruppen nach Rasse, Geschlecht, sexueller Orientierung, kulturellem Hintergrund und Herkunft unterschieden.

Obwohl nach Artikel 3 GG jegliche Privilegien von Gruppen ausgeschlossen werden, sprechen die Linken von struktureller Diskriminierung, die sich nicht nur in der Chancenverteilung bemerkbar machen soll, sondern sogar in Sprache, Blick und Denkweise der Restgruppe. Der bunte Haufen sind Farbige, Frauen, Junge, Arme, Einwanderer, Angehöriger aller Religionen außer dem Christentum und Judentum, Homosexuelle und (man hat es schon wieder vergessen) einst auch Pädophile. Habe ich eine Opfergruppe vergessen?

Ach ja, die Transsexuellen.

Den Angehörigen dieser Gruppen wird eingeredet, sie wären Opfer struktureller Gewalt und zur Rebellion aufgestachelt. Die Strategie findet ihr Symbol im Regenbogen, einst Friedenszeichen nun Ersatz für die rote Fahne.

Man kann hier gut erkennen, dass die Entkernung zu keiner Wesensänderung der Linken führte. Neuer Wein in alten Schläuchen.

Nachdem Marxisten seit den 1970er-Jahren aufging, dass die revolutionäre Avantgarde – die der Arbeiterklasse – für sie verloren war, nannten sie sich Neo-Marxisten und suchten sich dieses neue revolutionäre Heer zusammen.

Der Feind aber ist noch immer derselbe. Er heißt nicht mehr Bourgeoisie, sondern, im Jargon des Identitarismus, „weißer alter Mann“.

Auch der Hass, den sie gegen ihn schüren, ist derselbe. Er soll die Gemüter zur Wallung bringen, die sich in einem Aufstand zur Vernichtung der Unterdrücker befriedigen.

Bis dahin lässt sich die Attacke schon an einzelnen Professoren einüben, die wahllos bezichtigt werden, Minderheiten zu diskriminieren, indem sie z.B. herkömmliche Sprachgewohnheiten beibehalten oder unausgewogene Literaturlisten erstellen.

Der Aufstand des Hasses gegen die Vernunft manifestiert sich im Pöbeln der Massen.

Ich werfe den Linken vor allem eines vor: Denkfaulheit und Feigheit. Sie haben es versäumt, nach dem Gründen ihres historischen Scheiterns zu forschen. Stattdessen verharren sie in ihren Gruppen, ihren Denkschemata und ihren Reflexen.

Sie wagen nicht den Schritt vom linken Lager in die Freiheit des liberalen Lagers. Lieber spielen sie die ewig gleichen antikapitalistischen Lieder von den Brüdern, die zur Sonne, zur Freiheit aufbrechen. Aber das Freiheitspathos ist verlogen. Die Richtung ist keinesfalls Freiheit, sondern das Gegenteil.

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