Das Zeichen, die Welt und der Universalienstreit

Die Kunst der Zeichen ist es, uns mit Sinn zu versorgen. Aber woher kommt der Sinn? Aus der Welt, unserem Denken oder aus den Zeichen? Zeigt ein Zeichen das Bezeichnete, so wie es ist, oder ist es nur ein Modell der Wirklichkeit, eine Abstraktion der unendlichen Fülle der Realität?

Ich werde hier versuchen, die Ansicht zu verteidigen, dass Zeichen nur Mittel unseres Denkens sind. Sie verbergen weder den wahren Sinn der Welt, noch können sie die Wirklichkeit Eins-zu-Eins wiederspiegeln. Sie sind Platzhalter für Ideen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. In Umberto Ecos wunderbarem Essayband „Im Labyrinth der Vernunft“ spricht er über ein Phänomen, das wir alle kennen: Bauchschmerzen. Wir haben Bauchschmerzen und gehen zum Arzt. Nur ungünstigerweise haben wir die Bauchschmerzen im französischsprachigen Ausland bekommen und müssen nun also unser Leiden einem fremdsprachigen Arzt übermitteln. Hier nun die Reihenfolge der Ereignisse: Wir müssen die Zeichen, die uns unser Körper übermittelt, mithilfe von Nervenbahnen und Gehirnwindungen, in Ideen und damit in Worte übersetzen. Dann müssen wir diese Worte „Bauchschmerzen“, „Unwohlsein“, „ein drückendes Gefühl in dieser Gegend dort“, in das Französische transferieren, wobei uns natürlich Übersetzungsfehler passieren können. Der Arzt nun wiederum muss die Worte, die er hört, als Anhaltspunkte für seine Analyse verwenden. Er muss also die alltäglichen Gebrauchsworte des Patienten in sein Medizinfachvokabular übertragen und daraufhin eine Diagnose stellen. Nun hat er aber noch das zusätzliche Problem zu bewältigen, dass er unsere Übersetzungsfehler korrigieren muss. Wenn wir statt von dem „Bauch“ vom „Magen“ sprechen, muss er wissen, dass wir, weil wir Ausländer sind, möglicherweise etwas Anderes sagen, als wir meinen.

An diesem schönen Beispiel kann man sehr genau ablesen, was wir tun, wenn wir mit Zeichen umgehen. Weder wissen wir genau, was in der Welt vor sich geht, die wir uns mit Zeichen verständlich machen – ich weiß nicht genau, was meine Bauchschmerzen verursacht – noch wissen wir, ob es wirklich Bauchschmerzen oder vielleicht eine Blinddarmentzündung ist, die uns quält. Und ich weiß nicht genau, ob das Wort, das ich im Französischen wähle, dem deutschen für „Bauchschmerzen“ entspricht, noch weiß der Arzt, ob er richtig gedeutet hat, was er anhand der Umstände für unsere Übermittelungsabsicht hielt. Es gibt also mehrere Brücken und zu bewältigende Umwege zwischen einerseits den Phänomenen, die uns umgeben, unseren Begriffen dieser Phänomene, mit denen wir sie kommunizieren und andererseits der erfolgreichen Kommunikation dieser Begriffe.

An jeder diese Schwellen kann etwas schiefgehen. Wir deuten die Welt falsch, dann benutzen wir den richtigen Begriff für die falsche Sache (Ich sage: dort läuft doch Herbert! In Wirklichkeit ist es aber ein unbekannter Spaziergänger), wir deuten den Begriff falsch, dann benutzen wir den falschen Begriff für die richtige Sache (Ich sage: „Bon Voyage!“ zum Arzt, weil ich glaube, dass es „Auf Wiedersehen!“ heißt) oder wir kommunizieren falsch, weil wir das Zeichen des anderen nicht auf die von ihm intendierte Weise interpretieren (der Arzt sagt mir, ich sei „en bone sante“ und ich glaube, er meint, ich solle mir einen Magentee besorgen), so dass wir eine falsche Grundlage für unsere Antwort verwenden.

Gehen wir nun der Reihe nach die verschiedenen Schnittstellen der Zeichenverwendung durch. Um das Verhältnis aus Welt und Zeichen zu verstehen, gibt es ein einfaches Gedankenexperiment, das uns verrät, wie wir die Welt ordnen. Und es stellt nur eine einzige Frage: Was sehen wir, wenn wir in einen Spiegel schauen? Vor dem Spiegel können wir doch nichts verheimlichen? Er zeigt doch die Welt so, wie sie ist? Wie kann man dann davon sprechen, dass wir nur mithilfe von Zeichen kommunizieren? Die Dinge sind doch objektiv so, wie ein Spiegel sie zeigt?

Diese Fragen sind trügerisch. Denn was wir sehen, wenn wir in einen Spiegel schauen, sind tatsächlich nur die gespiegelten Lichtreize, die auf unser Auge fallen und ebenfalls auf uns getroffen wären, hätten wir nicht in den Spiegel, sondern auf die Welt geschaut. (Ausgenommen unser Gesicht, das wir nur in spiegelnden Oberflächen sehen können.) Aber diese Welt, die wir dann durch den Spiegel sehen, muss immer noch von uns interpretiert werden. Der Spiegel sagt uns nicht, dass dort eine „Kuh“ oder ein „Haus“ zu sehen ist oder eine besonders dicke „Nase“. Das alles sind Worte, Bezeichnungen für Dinge. Aber der Spiegel macht uns offenbar, dass wir als Menschen in vielerlei Hinsicht die Welt alle gleich interpretieren müssen, weil wir zumeist dasselbe im Spiegel sehen. Das verbindet den Nominalismus mit dem Realismus. Die Dinge sind vorhanden, es gibt Etwas, etwas, das der Ausgangspunkt für den Prozess der Semiose ist, den wir hier vollziehen. Gäbe es gar nichts, wäre es sinnlos, Begriffe bilden zu wollen. Worte ohne Anschauungen sind blind, wie Kant einmal so schön sagte.

Es gibt natürlich bei diesem semiotischen Prozess einige Schwierigkeiten. Nicht immer wissen wir, wie wir unsere Erfahrungen in Begriffe übersetzen sollen. Liebende können davon ein Lied singen. „Ich kann meine Liebe nicht in Worte fassen, meine Liebe ist zu groß, als dass ein Wort es auszudrücken vermöchte!“ Doch gerade damit hat der Liebende seinem Gefühl einen sprachlichen Ausdruck verliehen. Obwohl also in Liebesliedern meist lang und breit besungen wird, dass man nicht weiß, was man sagen soll, sagt man dadurch sehr genau, was man sagen will.

Aber es gibt auch viel einfachere Fälle, in denen die Worte ausbleiben, zum Beispiel, wenn wir zum ersten Mal etwas sehen, hören, schmecken oder riechen. Die alten Inkas bspw. haben im 16. Jahrhundert mit der Besiedlung der Spanier zum ersten Mal in ihrem Leben Pferde gesehen. Sie beschrieben sie erst als Höllentiere, dann als Gefährt, später als ungetümes Wesen, als große Ziegen. Auch hier sehen wir, wie die Begriffe die Welt eher umkreisen als festnageln. Sie kommen nie zum Stillstand. Sie jagen sie, wie Pfeile ein flinkes Tier, ohne es je zu treffen. Der beste Begriff, der letzte Begriff, den wir verwenden, ist nur der Pragmatik wegen nicht ersetzt worden. Wir sprechen nie genauer, als es nötig ist.

Eine weitere Eigenschaft des Verhältnisses von Begriffen und Welt scheint das eherne Gesetz des abnehmenden Inhalts zu sein, wie ich es nenne: Je abstrakter ein Begriff wird, desto mehr Phänomene lassen sich zwar unter ihm vereinen, aber mit zunehmender Abstraktheit nimmt auch der konkrete Inhalt des Wortes schlagartig ab. Wenn wir von „Staaten“ oder „Gesetzen“ oder „Ehen“ sprechen, lassen sich darunter Millionen von Einzelphänomenen begreifen, aber das einzelne indische Einwanderungsgesetz mit seinen speziellen Klauseln und Hintertürchen, oder der staatsrechtliche Sonderstatus von Gibraltar, als englischer Kronkolonie, aber auf spanischem Gebiet gelegen, oder die besondere Ehe von F. Scott und Zelda Fitzgerald wird in den Begriffen nicht mehr mitgedacht. Die Inhalte verschwimmen und nehmen nur noch die äußere Form der Phänomene an. Die umgekehrte Tendenz gilt aber auch: Je größer der Inhalt, d.h. je genauer ein Begriff wird, desto weniger Phänomene lassen sich unter ihm fassen. Wenn ich von afroamerikanischen Veganern, die als Selbstversorger in Utah leben, spreche, trifft das auf weit weniger Menschen zu, als wenn ich einfach nur „Amerikaner“ sage. Und es scheint auch klar, warum wir so sprechen. Es würde unseren Kopf überfordern, zugleich abstrakt und konkret zu sein. Wir spalten die Fähigkeiten unserer Denkakte daher auf, zwischen konkreter Anschauung/Erinnerung und abstrakter oder formaler Ideenkonstruktion. Die Abstraktheit benutzen wir, um die allgemeinen Zusammenhänge großer Datenmengen für uns fassbar zu machen, die konkreten Begriffe benutzen wir für wenige oder einzelne Vorgänge, Gegenstände und Ereignisse. Wobei es eine offene Frage ist, ob es einen wirklich konkreten Begriff überhaupt gibt. Auch der Begriff „Ich“ oder „diese tote Maus dort“, sind unklar und fassen eine Vielzahl von Zuständen und Ereignissen in sich. Bin ich gemeint, als Charakter, als biologisches Wesen, bin ich gestern, heute oder morgen gemeint, bin ich als Staatsbürger, als Familienmitglied oder als denkendes Wesen gemeint? Wenn ich von der toten Maus spreche, kann ich auch von ihr sprechen, als sie noch nicht tot war. In dem Satz etwa: „Diese tote Maus dort, fand ich immer niedlich, als sie früher über meinen Acker huschte.“

Machen wir uns diesen Zusammenhang aus Konkretheit und Abstraktheit von Worten an den weitesten Begriffen deutlich, die es überhaupt gibt: an den Begriffen des „Seins“ und des „Nichts“. Das Sein fasst alles, was „ist“. Aber auch, was möglicherweise ist oder sein könnte. Es ist das Abstrakteste, was wir uns vorstellen können. Darunter fallen Steine, Häuser, Universen, Planeten, Internetseiten, Bücher, Erdnüsse, usw.; all diese Dinge „sind“. Sie existieren. Aber auch Ideen sind existent, wie der Wunsch nach globalem Frieden und Menschenrechten oder „Wohlstand für alle“. Das Sein birgt in sich so viel, dass einem schwindelig wird, wenn man versucht, an alles Seiende gleichzeitig zu denken. Das gibt diesem Begriff auch seine sonst typisch mystische Konnotation. Viele Philosophen behandeln den Begriff daher, als sei es ein Rätsel, aufzudecken, was das „wahre Sein“ ist und als gäbe es eine Definition des Seins, mit der man göttlich würde, weil man dann wüsste, was „zu sein“ bedeute. Wenn man aber verstanden hat, wie Begriffe funktionieren, sieht man ein, dass an dem Begriff nichts Geheimnisvolles ist. Er ist nur überladen und zwingt uns deshalb in die Knie.

Ebenso verhält es sich mit dem Nichts. Das Wort „Nichts“ hat eine rein semiotische Funktion. Es ist sicher nicht durch Anschauung entstanden, denn es gibt keine Anschauung für das Nichts. Der Begriff definiert sich dadurch, dass er nichts bezeichnet. Er übermittelt den Informationsgehalt 0. Und gerade dadurch hat er einen Inhalt, weil er als einziger Begriff offen inhaltsleer sein darf. Er soll in einem Begriff denkbar machen, was für einen Begriff eigentlich absurd ist, nämlich, dass man etwas bezeichnen will, was nicht ist. Selbst wenn wir sonst von Ideen sprechen, die bisher nur Hirngespinste sind, sprechen wir von Vorstellbarem, von etwas, das immerhin ein inneres Bild auslösen kann. Wenn wir also von Menschen sprechen, die nicht mehr leben, sprechen wir trotzdem von etwas, dass man erleben konnte. Es gab Anschauungsmaterial dieser Personen. Sie haben Erinnerungen und Spuren hinterlassen. Auch wenn wir über Visionen sprechen, sind sie im Prinzip vorstellbar. Sie sind noch nicht Realisiertes des möglichen Existenten. Aber das Nichts kann kein Bild auslösen, weil jedes Bild, ein Bild von etwas ist.

Der Begriff des Nichts zeigt sehr schön unsere Intention hinter der Begriffsbildung auf. Begriffe sollen die Welt ordnen und sie mitteilbar machen. Sie sind Kategorisierungen des Seienden. Deshalb ist das Nichts so ein Störfaktor, weil es auf nichts verweist, das wir kennen. Es bleibt eine Idee ohne Vorstellbarkeit.

Wir haben jetzt noch nicht über die soziale Seite von Begriffen gesprochen. Worte sind natürlich soziale Gebilde. Sie entstehen nicht in isolierten Individuen. Es ist eine heiß diskutierte Frage, ob ein Robinson, der nie andere Menschen kennenlernte, eine geistige Sprache hätte, in der nur er selbst mit sich kommunizieren könnte, oder ob Sprache immer zwischen Menschen entsteht. Sprachwissenschaftler nennen diese geistige Sprache häufig Mentalesisch (mentalese). Ungeachtet dessen steht aber fest, dass alle lebendigen Sprachen immer Abgleich mit anderen Sprechern bedeuten. Wenn wir Worte verwenden, dann möglichst so, dass auch andere sie auf ähnliche Weise verwenden, damit sie uns folgen können. Begriffe erreichen sogar Kultstatus, werden gehyped und sinken dann wieder in der Anerkennung, wie die Worte »swag, knorke oder affengeil«. Manche Worte werden lieber benutzt als andere, weil sie sich besser aussprechen und kommunizieren lassen oder weniger zweideutig sind. Die Phonetik, die sonst eigentlich nur der Technik des Sprechens dienlich ist, kann damit durchaus Einfluss auf den Inhalt von Worten nehmen. Worte für wichtige Alltagsphänomene müssen sich leicht aussprechen lassen, sonst sind sie untauglich.

Es gibt aber auch Sprachspiele, in denen wir uns von anderen abgrenzen wollen und explizit andere Begriffe verwenden als sie, zum Beispiel, wenn man sich von einer politischen Aussage distanziert oder wenn man als Wissenschaftler einen neuen Begriff einführt, um auf ein bisher unbeachtetes Problem aufmerksam zu machen oder wenn man mithilfe seiner Wortwahl die Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht kenntlich machen will. All diesen Spitzfindigkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Auch Witze und Humor entstehen meist durch die absichtlich umständliche oder falsche Verwendung von Worten. Sie tauschen Satzgebilde aus, um einen überraschenden Effekt zu erzielen oder spielen mit Schnelligkeit und Langsamkeit des Sprechens, so dass eine ungewöhnliche Art der Kommunikation entsteht.

Von den Sprachspielen müssen wir nun aber noch einmal zurück zu der Grundfrage des Nominalismus. Manche werde ich noch nicht überzeugt haben, dass unsere Begriffe bloß Ideenbezeichnungen sind, und nicht die Wirklichkeit wiederspiegeln, so wie sie ist. Was ist zum Beispiel mit der Mathematik, fragen sie dann, mit der wir doch die Welt wirklich erkennen können? Fibbonachi-Zahlen zum Beispiel finden sich überall in der Natur. Das zeigt doch, dass wir eine Eigenschaft der Welt gefunden haben und nicht nur unsere Idee der Welt?

Was hier nicht bedacht wird, ist, dass man nur erkennen kann, was man vorher definiert hat. Und in der Erkenntnistheorie gilt: Axiome kann man nicht widerlegen und Definitionen nicht beweisen. Dass sich die Fibbonachi-Reihe in der Anzahl der Blätter bestimmter Blumen wiederfinden lässt, zeigt nicht, dass sie deshalb wahr sind. Oder dass doch etwas Göttliches in unserem Verstand stecken muss, was uns die wahre Natur enthüllen lässt, wie einige Mystiker glauben, sondern es zeigt vielmehr, dass die Fibbonachi-Reihe eine nützliche Abstraktion ist, die wir auf die Natur anwenden können. Denn natürlich lassen sich die Blätter nur in einer Abstraktion in eine Fibbonachi-Reihe übertragen. Sie sind nicht von Natur aus Fibbonachi-Zahlen.

Vielmehr hilft es uns, das Blattwachstum zu verstehen, wenn wir sie als Fibbonachi-Zahlen lesen. Das liegt aber daran, dass wir mit Zahlen besser umgehen können, als mit einem Blätterwald. Die Zahlen und Abstraktionen sind keine mystischen Zugangstore zu höheren Wahrheiten, sie sind geistige Modelle. Sie sind Repräsentanten von Ideen und Ideen können uns natürlich dabei behilflich sein, die Wirklichkeit besser zu verstehen. Aber mehr als die Idee hinter einem Zeichen gibt es nicht. Sich zu erhoffen, dass uns die Sprache die Wirklichkeit offenbart, ist ungefähr so plausibel, wie bei einer Matheklausur darauf zu hoffen, dass mir das Papier schon die Antworten diktieren wird, wenn ich es nur lange und angestrengt genug anstarre.

Das alte Universalienproblem scheint für mich daher gelöst zu sein. Weder gibt es die Tischheit an sich, noch kann man sagen, dass wir nur den einzelnen Tisch mit Sicherheit kennen. Auch der einzelne Tisch ist eine Abstraktion. Aber eine nützliche Abstraktion. Wir können uns der Welt nur mit Abstraktionen annähern. Manche sind besser, andere sind schlechter.

Ideen sind also in dem Sinne echt und können wahr sein, wenn sie uns helfen, die Vielfalt der Realität auf bestimmte Aspekte zu reduzieren und damit eine große Anzahl von Phänomenen mithilfe einer Kategorie (und damit in komprimierter Komplexität) zu erfassen. Sie sind aber nicht absolut wahr, weil sie durch ihre Abstraktion immer auch Aspekte der Wirklichkeit ausschließen.

Das einzelne Phänomen wiederum können wir auch nicht absolut erkennen, weil überhaupt die Kategorie eines Phänomens nicht vollkommen von dem Rest der Welt abgetrennt werden kann. Wo endet das eine Phänomen und wo beginnt das andere? Diese Unterscheidungen brauchen wir als Menschen, die Natur hingegen braucht sie nicht. Wir müssen uns die Natur als ein Zusammenspiel aus vielen Prozessen vorstellen, weil wir die gesamte Komplexität nicht insgesamt auffassen können, weil dort zu viele Daten zu interpretieren sind. Wobei auch schon von Daten zu sprechen, eigentlich irreführend ist, weil Daten schon von einer Umwelt unterschiedene Dinge sind. Daten sind schon menschlich gedachte Informationen. Die Welt an sich aber ist einfach nur. Sie ist umfassend. Sie kennt weder Informationen, noch Daten, noch Reize oder Impulse. Sie ist und wird. Mehr nicht.  

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