das kalte herz

Das kalte Herz des Kapitalismus – Eine Rezension

In Werner Plumpes Monumentalwerk „Das kalte Herz des Kapitalismus: Die Geschichte einer andauernden Revolution“, erschienen 2019 im Rowohlt-Verlag, entwickelt er eine Weltgeschichte mit unerhörtem Sprengstoff. Dieses Buch ist dafür gemacht, die linke, marxistische bis sozialdemokratische Geschichtsschreibung zurückzuweisen und alle wuchernden antikapitalistischen Vorurteile zu widerlegen. Werner Plumpe ist eine herausragende Figur seines Fachs. Von vielen als … Read More

Jeder stirbt für sich allein

Es ist ein kalter Herbsttag, als sich Rudolf und Hanns auf jene Lichtung begeben, die sie für ihren Tod auserwählt haben. Die schon eisige Luft, die noch den Wind des Sommers atmet, fährt ihnen durch das Gesicht. Sie sind zu allem entschlossen. Sie stehen sich nun vor einer kleinen Parkbank direkt gegenüber. Sie nicken sich zu und entfernen sich je 25 Meter voneinander. Beide ziehen einen Revolver aus ihrem Mantel. Sie zählen bis drei, dann drücken sie ab.

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Andrè Kostolany – die Weisheiten eines Spekulanten

Der beste Plauderer der Weltgeschichte

Manche Autoren vermögen es einfach, eine bereits untergegangene Welt zum Leuchten zu bringen. Nicht nur Stefan Zweig mit seinem unvergleichlichen Werk „Die Welt von Gestern“ konnte auf diese Weise schreiben. Unterschätzt und heute fast vergessen, ist ein anderer Autor: Andrè Kostolany, der Held meiner Kindheit. Er vermochte es, so geschickt kleine Figuren, Anekdoten und Erzählungen aneinander zu reihen, so dass man am Ende nicht immer wusste, was entsprach noch der Realität und was der Phantasie des Autors.

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Das Zeichen, die Welt und der Universalienstreit

Die Kunst der Zeichen ist es, uns mit Sinn zu versorgen. Aber woher kommt der Sinn? Aus der Welt, unserem Denken oder aus den Zeichen? Zeigt ein Zeichen das Bezeichnete, so wie es ist, oder ist es nur ein Modell der Wirklichkeit, eine Abstraktion der unendlichen Fülle der Realität?

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